Gesundheit & Ernährung

Unsicherheit wie kann ich sie erkennen und wie damit umgehen?

Unsicherheit-Selbsthilfe

Was ist Unsicherheit, woran ist sie erkennbar und wie geht man damit um?

Unsicherheit ist die Angst eines Menschen den Ansprüchen und Erwartungen in seinem Umfeld oder der Gesellschaft nicht genügen zu können.

Der Wissende

ist sich seiner Unsicherheit bewusst und aktzeptiert sie. Er ist lernbereit und arbeitet mit und an seiner Unsicherheit um sich persönlich verbessern zu können.
Auch bei diesem Lernprozess sucht er erstmal die Leitplanken. Es kann es durchaus sein, dass er dabei in seiner Freude über das Gelernte mal über das Ziel hinausschiesst und sein Umfeld mit seinen neusten Entdeckungen nervt. Da die Umsetzung meist nicht zeitgleich passiert, kann es durchaus sein, dass er vom Umfeld nicht ernst genommen wird. Die Diskrepanz zwischen dem Gesagten und dem Verhalten ist offensichtlich. Das mag anstrengend sein, gehört jedoch zum Lernprozess.

Der Unwissende

hat ganz automatisch ein über die Jahre immer stärker werdenden Schutzpanzer mit den verschiedensten Abwehrstrategien aufgebaut und perfektioniert. Durch ihren automatischen Ablauf werden diese Verhaltensmuster schon gar nicht mehr wahrgenommen und gelten für denjenigen als völlig normal. Die Lüge wird gelebt und ist somit zur Wahrheit geworden. Darauf angesprochen, wird mit Unverständnis, Wut, Trotz und Rückzug oder Gewalt reagiert.

Da Abwehrstrategien nur für bekannte Situationen möglich sind, dürfen diese keinesfalls verlassen oder verändert werden. Es besteht die Gefahr der “Enttarnung” ihrer Unsicherheit. Die generelle Ablehnung gegenüber neuem ist deshalb normal. Argumente wie “haben wir immer schon so gemacht” und “der Mensch kann sich nicht ändern” sind deutliche Anzeichen dafür.

In der Regel sind dies sehr gut “funktionierende” Menschen. Sie erfüllen ihre Pflichten und Aufgaben perfekt und zuverlässig unter genauen Vorgaben und Regeln. Nur innerhalb dieses “geschützten Rahmens” ist auch Spontanität und Flexibilität möglich. Bei der kleinsten Abweichung kommt jedoch sofort wieder die Unsicherheit zum tragen und die Überforderung ist da.

Ihnen einen Spiegel vorzuhalten ist zwecklos. Eine direkte Konfrontation unmöglich. Es kann nicht als Spiegel oder Unterstützung erkannt werden. Sondern wird als Angriff empfunden. Die Abwehr und Agressionen werden verstärkt.

Im Körper wird diese Lebensweise hauptsächlich durch vermehrte Unterleibsprobleme oder sonstigen “Verkrampfungen” aller Art angezeigt.

Eine Auflösung solcher Blockaden ist nur möglich, wenn der Betroffen es von sich aus will. Wenn die Bereitschaft zum Mauerfall gekommen ist. Auslöser dafür können Notlagen oder im besseren Fall die Liebe sein.

Die Ursache

Je nach Ursache der Unsicherheit in kombination mit den restlichen Charaktereigenschaften eines Menschen sind auch die Verhaltensmuster sehr verschieden.
Jeder möchte so gut wie möglich da stehen und sozial aktzeptiert sein. Die Unsicherheit gilt als schwach und etwas negatives. Sie wird überspielt oder mit anderen Stärken zu kompensieren versucht.
Bei einigen geschieht dieses Verhalten sehr bewusst und andere tun es einfach automatisch, weil es alle so machen.

Wer ist Schuld, dass ich so unsicher bin?

Die kurze Antwort lautet niemand und alle. Im wesentlichen sind es jedoch unsere Vorbilder an denen wir uns orientieren und die uns, auf welche Art auch immer, prägen. Das können unsichere Eltern, genauso sein wie ein Lehrer dem nichts recht gemacht werden kann. Auch die sogenannten Promis können einem das Gefühl des nichtgenügens vermitteln.

Woran ist Unsicherheit zu erkennen?

Das kann sich bereits im Kindesalter zum Beispiel als Klassenclown zeigen. Was nicht bedeutet, dass jeder “Alleinunterhalter” ein unsicherer Mensch sein muss. Aber vielleicht würde sich in einigen Fällen ein genaueres hinsehen schon mal lohnen. Denn eines ist ja wohl klar.

 

Niemand lernt besser als ein Kind –

auch Selbstvertrauen und Selbstsicherheit.

 

Spätere Erscheinungen können dann durchaus der “Weiberheld”, die “Dorfmatratze”, das “Grossmaul” oder der ewige “Besserwisser” sein, der immer das letzte Wort haben muss, obwohl er offensichtlich keine Ahnung hat. Auch in der Arbeitswelt sind sie sehr leicht auszumachen. Sie befinden sich stehts in irgend einer Aus- oder Weiterbildung um möglichst keine Angriffspunkte zu liefern und die eigene Unsicherheit mit Fachkompetenz zu kaschieren. Bei einem vermeintlichen Angriff auf ihre Tarnung wird vielfach ein ausschweifendes Referat gehalten, wobei sich der Inhalt wie auswendig gelernt oder direkt aus einem Lehrbuch vorgelesen anhört.

Eines haben aber alle gemeinsam.

Es wird alles unternommen um den Erwartungen zu genügen und die Fassade wahren zu können. Egal ob es sich dabei um Markenprodukte, Silikonbrüste, den perfekten Haushalt oder der grosse Wagen handelt. Der Schein ist entscheidend.
Mit eigenen Fehlern oder Kritik, mag sie noch so konstruktiv sein, haben sie Mühe umzugehen. Egal ob es bewusst oder unbewusst abläuft, es bleibt eine Lüge. Eine Selbstbelügung wird von jedem Mensch wahrgenommen. Die Frage ist ob man diese Wahrnehmung ernst nimmt oder zu Tode trampelt.

Beim geringsten Verdacht auf die Anzweiflung ihrer “Kompensationsfähigkeiten”, wird schnell und heftig zurückgeschossen. Vielfach aus Mangel an Argumenten auch unter der Gürtellinie. Sie unternehmen alles um die Tarnung nicht auffliegen zu lassen. Egal wie primitiv oder persönlich das dann ist oder wird. Kindische Reaktionen wie Trotz werden der ehrlichen Auseinandersetzung vorgezogen.

 

Unser Körper funktioniert als Indikator, der Seele.

Der Zustand der Seele, wird über den Körper sichtbar.

 

Der Körper als Anzeige für Unsicherheit

Am weitesten verbreitet dürfte dabei das Übergewicht sein. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um einen Bierbauch oder eine generell kräftigere Erscheinung ist. Der Körper und im besonderen der Bauch fungiert dabei als natürlicher Schutzpanzer, als Airbag für Angriffe.

Auch Weitsichtigkeit taucht unter den Symptomen auf. Vorausplanung ist unerlässlich. Naheliegendes bleibt unbeachtet. Darüber zu Stolpern ist Alltag.

Auch beim Gang sind spezielle Anzeichen sichtbar. Der Fuss wird nicht abgerollt. Das Aufsetzen erfolgt senkrecht und teilweise fast stampfend. Jeder Schritt ist eine neue Erdung/Verankerung.

Natürlich kann man es sich einfach machen

Wer es sich aber nicht ganz so einfach machen will, der weiss, dass alle diese Erscheinungen nur Symptome unseres Körpers sind, die auf eine tieferliegende Ursache hinweisen. Urvvölker haben dieses Wissen schon seit ewig. Sie haben verstanden, dass der Mensch ein Teil der Natur ist und somit alles, zum Beispiel für eine Heilung, bereits in ihm vorhanden oder sonst in der Natur verfügbar ist. In der Zivilisation ist dieses Wissen und das Vertrauen darauf  verloren gegangen oder abgezüchtet worden. Genauso wie die eigene Körperwahrnehmung. Wenn wir ehrlich mit uns selbst sind und damit auch fähig eigene Fehler und Schwächen eingestehen zu können, kann uns das durchaus in die Lage versetzen, die eigenen Körpersignale zu entschlüsseln oder richtig zu deuten um gegebenfalls auch selbständig geeignete Massnahmen einleiten zu können.

Die Kunst dabei ist, die richtigen Fragen zu finden und sie auch ehrlich zu beantworten. In der Regel reicht eine nicht aus, da wir nach dem Zwiebelprinzip funktionieren, also aussen anfangen und sich bis zur wirklichen Ursache vorarbeiten/durchfragen und so Schicht für Schicht auflösen. Das ist eigentlich nichts anderes als das, was jeder Psychologe oder Reikimeister macht.
Der Schulmedizin fehlt in der Regel die Zeit oder das Interresse dazu. Sie ist eher die Technikabteilung für unsere Gesundheit und beschränkt sich in der Regel auf die Symptombekämpfung. Obwohl es unterdessen auch immer mehr Ärzte oder Zahnärzte gibt, die ihr Angebot der Schulmedizin in kombination mit TCM (Traditionell Chinesiche Medizin) anbieten.

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